Dein Geld. Deine Freiheit. - Für Frauen, die unabhängig leben und klug investieren wollen

Dein Geld. Deine Freiheit. - Für Frauen, die unabhängig leben und klug investieren wollen

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00:00:02: Herzlich willkommen bei Dein Geld, deine Freiheit.

00:00:06: Du hast Geld auf dem Konto herumliegen aber keinen Plan wie du es richtig anlegst.

00:00:11: Du willst selbst entscheiden über dein Leben, dein Geld und deine Zukunft?

00:00:17: Dann bist du hier genau richtig!

00:00:19: Ich bin Isabel, deine Finanzmentorin und in diesem Podcast erfährst du wie du dein Geld so investierst.

00:00:26: das ist zu dir und zu deinem Leben passt.

00:00:30: los geht's Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Dein Geld, deine Freiheit.

00:00:37: Heute habe ich eine Folge für dich die dich vielleicht mehr berührt als du jetzt gerade denkst.

00:00:42: Wir sprechen nämlich heute über eine Frau die schon vor hundert Jahren lange vor unserer Zeit losgegangen ist für Frauen und sich dafür eingebracht hat und dafür eingestanden ist dass Frauen sich um ihr Geld selbst kümmern sollen.

00:00:57: wir kennen diesen Namen nicht Ich hab ihn nicht gekannt.

00:01:00: es ist Alice Salomon Und wir werden heute genug darüber sprechen über diese tolle Frau, nämlich heute zu Gast habe ich Heike Knebel bei mir.

00:01:10: Sie möchte oder sie dreht aktuell einen Film über Alice Salomon um genau für diese Frau die so toll ist und so viel für uns geebnet hat einen eigenen, ich sage jetzt einmal... Platz zu schaffen, ein Denkmal zu setzen und auch wieder uns Frauen im Jahr zwei Tausendzeigundzwanzig das Bewusstsein zu geben.

00:01:30: Das finanzielle Unabhängigkeit nicht selbstverständlich ist.

00:01:33: Herzlich willkommen Heike!

00:01:35: Schön dass du da bist.

00:01:36: Ja danke für die Einladung.

00:01:38: ich freue mich wirklich sehr.

00:01:41: Danke dir auch darüber, dass du über Alice Salomon redest.

00:01:43: Ich habe ja Alice Salomon bis ich dich kennengelernt hab gar nicht gekannt.

00:01:49: Erzähle mal Heike, wer bist du?

00:01:51: Woher kommst Du?

00:01:52: Was machst Du?

00:01:55: Ich komme aus Lübeck.

00:01:56: Ich bin Sozialarbeiterin und Dozentin und habe Alice Salmon auch tatsächlich als Sozialarbeiterin sehr spät kennengelernt.

00:02:07: Ich arbeite derzeit an der Berufsakademie in Lüneburg und unterrichte Studierende im dualen Studium der sozialen Arbeit Und im Zuge dessen habe ich tatsächlich Alice Salomon auch

00:02:21: erst

00:02:22: so bewusst wahrgenommen, dass ich dann soweit gekommen bin ein Film über sie zu machen oder machen zu wollen.

00:02:32: Was hat dich an Alice Salomon so fasziniert?

00:02:35: Dass du sagst, du möchtest einen Film über Sie drehen?

00:02:38: Also was mich so fassiniert hat war eine Frau kennenzulernen die so mutig Ihren Weg gegangen ist, soziale Arbeit neu zu denken und sie zu professionalisieren.

00:02:52: Das hat natürlich mich sehr bewegt, dass ich plötzlich festgestellt habe auf welcher Geschichte meine Arbeit basiert.

00:03:00: Alice Salomon war aber tatsächlich bis neunzehnachtundachzig nicht in unseren Gedanken.

00:03:07: Wir wussten nichts von ihr!

00:03:08: Ich hab neunzentneunundsiebzig studiert.

00:03:11: Ich dachte, ich hätte mich aufgepasst weil ich nichts von Ihr wusste Aber sie ist allen Ernstes erst in der Erscheinung getreten, weil sie Deutschland verlassen musste.

00:03:23: Sie ist Pionierin der sozialen Arbeit und hat unsere Arbeit professionellisiert.

00:03:30: Sie musste nach Amerika auswandern.

00:03:33: Sie hatte drei Wochen Zeit, weil die Jüdin war und musste Deutschland innerhalb von kürzester Zeit verlassen.

00:03:41: Deswegen war sie auch so verschwunden.

00:03:44: All ihre Unterlagen waren hier nicht mehr zu finden.

00:03:47: Aber was ich zum Beispiel, und das hat mich eben so beschäftigt, nicht wusste, dass sie nicht nur damals die soziale Arbeit zu geprägt hat sondern

00:03:58: auch

00:03:58: den Gedanken der Freiheit von Frauen durch eigenes Geld.

00:04:03: Ich wusste nicht, dass Sie Ihre Doktorarbeit über Gender Pay Gap geschrieben hat Anfang zwanzigstes Jahrhundert und das hat mich so beschäftigt, dass ich angefangen habe nach ihr zu suchen.

00:04:19: Viel mehr als das was sich braucht.

00:04:21: als Dozentin Und als ich dann mit meinen Studierenden darüber geredet hab, habe ich gedacht naja Ich suche jetzt einfach nach einem Film über sie und dann zeige ich Sie es gibt aber kein.

00:04:34: und Das hat mich bewogen mit allen zusammen, mich zusammen zu tun und einen Film über Sie zu machen.

00:04:40: Weil sie so vielschichtig war!

00:04:42: Und sie war vor allem eine sehr mutige kreative durchsetzungsstarke Frau denn sie hat auch die Frauenbewegung geprägt.

00:04:50: also sie ist sehr sehr vielschichtig.

00:04:54: Und war es fasziniert dich an ihr?

00:04:59: Ich glaube ihre Visionen... Also wir reden jetzt hier beide über eine Frau Wo wir wissen wie viel sie erreicht hat durch Gedanken, durch Anstöße nachzudenken neu zu gestalten.

00:05:17: Aber zur damaligen Zeit was hat Sie da an Gegenwehr bekommen?

00:05:25: Ja auch Erniedrigung dadurch dass sie gehen musste aber sie ist einfach sie ist eine Frau mit Vision gewesen und sie hat ja Erste Hochschule aufgebaut.

00:05:34: Das hat sie noch gemacht in Berlin, die Alice Salomon Hochschulle und das alles zu Zeiten wo man sie nicht sonderlich unterstützt hat.

00:05:45: Und was ich sehr prä... also ein wie soll man sagen?

00:05:49: Was mich sehr beeindruckt hat.

00:05:50: Sie hat gesagt Ich hatte Lebenserinnerung geschehen muss man dazu sagen.

00:05:55: Die sind in Amerika gefunden worden, die habe ich gelesen.

00:05:58: Deswegen kann ich sie zitieren.

00:06:00: Sie hat deshalb nicht geheiratet, obwohl sie durchaus verliebt war.

00:06:07: Weil sie nicht abhängig werden wollte von einem Mann der ihr gestattet ob sie handeln kann arbeiten kann oder nicht und sie hat ganz bewusst auf die Ehe verzichtet um diese Wege die für uns prägend waren und sind bis heute gehen zu können.

00:06:26: das hat mich fasziniert.

00:06:27: ihre Vision

00:06:30: Ja, es ist spannend.

00:06:30: Weil in dieser Zeit gab es ja einige Frauen die nicht geheiratet haben, bewusst nicht geheiritet haben.

00:06:35: also Coco Chanel zum Beispiel hat er auch nicht geheiretet um eben unabhängig zu sein.

00:06:40: Warum das jetzt heute so... Also es gibt ja heute einige Frauen oder viele Frauen die bewusst nicht heiraten warum auch immer.

00:06:47: aber tatsächlich war das ja damals wirklich auch ein rechtliches Thema weil ich meine als Juristin sehe ich das rechtlich jetzt.

00:06:53: Du durftest ja erst haben wir vorhin gesprochen.

00:06:56: Jetzt kann man noch gerne googeln.

00:06:58: Frauen durften in Deutschland und in Österreicher erst seit, neunzehntundundfünfundsiebzig also in Österreich.

00:07:05: In Deutschland war es ähnlich,

00:07:07: dass selbst

00:07:08: entscheiden ob sie arbeiten oder nicht vorher bedurfte ist ja die Zustimmung des Ehemannes beziehungsweise das Vaters wenn die Frau nicht verheiratet war richtig?

00:07:19: richtig und vor allen Dingen noch einen dazu hinzugefügt, der Ehemann konnte auch wenn sie arbeiten ging.

00:07:29: Und ein Vertrag unterschrieben hat hingehen und diesen wiederkündigen.

00:07:33: also das muss man auch sagen entweder nicht arbeiten gehen oder wenn du arbeitest dass das dann aufgelöst werden könnte.

00:07:40: und wir haben uns ja schon kurz darüber unterhalten dass ich so entsetzt

00:07:44: war

00:07:45: und bis heute bin, denn ich bin neunzehntneinundfünfzig geboren.

00:07:49: Und nineteenhundert siebenundsiebzig wurde das erst geändert.

00:07:55: also ich bin da wirklich ja auch ich sage jetzt mal in dieser Zeit aufgewachsen auch entsprechend geprägt worden durch Schule, durch Erziehung.

00:08:05: Ich kann froh sein dass ich moderne Eltern habe Für die das auch ganz klar war, dass ich studiere.

00:08:11: Aber das war lange nicht klar für meine Klassenkameradien durchweg und vor allen Dingen auch Studium.

00:08:19: wozu Studium?

00:08:20: Du heiratest doch sowieso!

00:08:22: Das ist raus geschmissen in Anführungsstrichen Zeit.

00:08:26: Was möchtest du was willst du damit?

00:08:28: Das sind alles Worte, die mich geprägt haben.

00:08:36: Du musst auch nicht so viel verdienen.

00:08:37: Irgendwann hast du ja einen Mann, der dich

00:08:39: versorgt.".

00:08:40: Das sind Worte die habe ich noch gehört und das war ja einige Zeit weiter nach Alice Salomon.

00:08:48: aber sie hat das schon gesehen und hat gesagt Leute Frauen ihr müsst unabhängig sein.

00:08:56: Ja also von daher ein Thema und ich glaube leider bis heute weil irgendwie haben viele Frauen ein merkwürdiges Verhältnis zu Geld, zu Finanzen.

00:09:08: Zu Geld verdienen und Geld fordern dürfen.

00:09:12: Also ich finde das ist ein modernes Thema obwohl Alice Salomon so lange her ist.

00:09:18: Ich weiß nicht ob es modern ist.

00:09:21: Es ist verschleppt bzw.

00:09:23: es ist halt ein altes Thema dass wir Frauen allerdings aufgrund unserer Geschichte, auf Grund unserer Vorfahren also unsere Eltern Großeltern nicht ablegen konnten, weil sich niemand darum gekümmert hat das wir es ablegen.

00:09:40: Also zum Beispiel wenn ich mir denke Frauen... also Frauen haben schon natürlich auch im Mittelalter gearbeitet als Bäuerinnen oder sonst irgendwas aber immer nur im Auftrag ihrer Männer oder der Männer und waren nie selbstständig bzw.

00:09:56: sie hatten nie eigenes Geld.

00:09:59: Die Frauen mussten immer die Kinder bekommen, sich um die Kinder kümmern.

00:10:02: Den Haushalt machen, arbeiten... Also wenn sie arbeiten mussten und das war es dann ich weiß noch also ich bin in den achtziger Jahren geboren Ich war das jetzt schon klar dass Frauen arbeiten dürfen.

00:10:12: aber ich habe das ja auch erlebt als Kind oder sogar als sogar jetzt noch als Frau Das mir meine Familie, also meine Eltern Meine Mutter, meine Großmutter immer wieder gesagt haben Du musst halt reich heiraten Das ist halt schon ein Thema, finde ich.

00:10:29: Und ich find's halt spannend dass eine Frau gerade das Frauen Anfang des neunzehn Jahrhunderts schon wie Alice Salomon drüber gesprochen haben aber das irgendwie wieder komplett in die Vergessenheit geraten ist weil grade die Nazis ja wieder dieses Frauenbild so hervorgehoben haben richtig?

00:10:48: Genau!

00:10:50: Eigentlich sind wir

00:10:52: in

00:10:53: eine Zeit gegangen als Frauen.

00:10:55: Ich sage jetzt mal, wir ganz bewusst alle zusammengenommen mit Alice Salomon.

00:10:59: Es gab so viel modernes Denken um Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts.

00:11:05: ich habe mich ganz, ganz viel neben Alice Salomon und ihren Gefährtenen auch beschäftigt vor allen Dingen durch Bianca Walter die ist Historikerin, die es so in deinem Alter und was sie alles erzählt zu dem, was gedacht wurde.

00:11:20: Und dann kam der Erste Weltkrieg, der schon einiges kaputt gemacht hat.

00:11:26: Aber richtig eingegriffen in dieses Bild wie Frau zu sein hat und wie sie sich zu verhalten hat, hat natürlich tatsächlich die NS-Zeit.

00:11:37: Wenn wir glauben... Da steig ich als Sozialarbeiterin im Ende der Siebzigerjahre studiert, wenn wir glauben dass das aufgearbeitet worden ist Nach nünzefvierzig geguckt wurde, was gab es eigentlich?

00:11:53: Wie wurden Frauen gesehen?

00:11:55: Das ist nicht geschehen.

00:11:57: Sondern es wurde erst mal weitergemacht und all das Moderne, all diese Möglichkeiten die eröffnet worden sind vor dem Krieg wurden erst so in den siebziger, achtziger, neunzigern erst wieder betrachtet durch unterschiedliche Bewegungen.

00:12:15: da müsste man einen eigenen Film drüber machen für Frauen und erst dann kam langsam dieses Bewusstsein zurück.

00:12:23: Dazu gehört auch, dass viele Frauen erst wieder entdeckt worden sind die diese modernen Impulse gegeben haben in den Achtzigern bis in die Neunziger weil man gar nicht nach ihnen geguckt hat.

00:12:36: ja ich nehme mal an weil es teilweise einfach auch die Fragestellung noch nicht gab und von daher ist das Ein altes Thema, wie du gerade richtig gesagt hast.

00:12:46: Dass sich durchzieht und auch in eure Erziehung noch mit eingeflossen ist das muss man einfach sagen ich bin ja so alt wie deine Eltern Und meine Tochter ist halt wie Du Beziehungsweise ein bisschen jünger.

00:13:00: mein Sohn ist ja der ältere und Natürlich was habe Ich denn meiner Tochter weitergegeben?

00:13:08: bestimmt auf alle Fälle schon mal.

00:13:10: du arbeitest bitte und guckt, dass du gut Geld verdienst.

00:13:15: Also das du wirklich gerecht entlohnt wirst.

00:13:18: Das habe ich ihr weitergegeben.

00:13:20: aber Ich war ihr kein Vorbild weil ich bin Sozialarbeiterin.

00:13:24: Wir als Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern verdienen nicht der Arbeit angemessen Und deswegen habe ich immer gesagt bitte guck wo der Lohn auch zu dem passt was Du tust was Du arbeitest.

00:13:40: Gott sei Dank habe ich ihr das weitergegeben, weil sie ist ganz anders aufgestellt.

00:13:44: Aber ich ja auch noch nicht!

00:13:45: Ich musste mir das mühsam quasi zusammen basteln und ich sage dir ganz ehrlich bin er selbstständig?

00:13:53: seit zwei tausend vier bin ich selbstständige Sozialarbeiterin.

00:13:56: Ich habe mich anfangs geschämt eine ein angemessenes Honorar auszurechnen und zu nehmen.

00:14:07: Ich brauchte Beratung von einem Finanzcoach, einer Frau aus Berlin damit ich meine Arbeit bewerten kann also so dass ich auch einen Preis aushandeln kann Und ich habe mich dafür geschämt!

00:14:23: Ich hoffe ihr tut das nicht mehr.

00:14:27: Ja das ist spannend wobei ich muss ganz offen sagen Das Thema...das ist jetzt genau das Thema was viele Frauen haben noch immer.

00:14:39: Ich war ja lange Zeit Abteilungsleiterin im großen Unternehmen mit Prokurren.

00:14:44: Und ich habe das selbst oft erlebt, also wirklich an mir selber natürlich auch.

00:14:49: Also ich kann mich erinnern wie ich diesen Job angenommen hab.

00:14:52: da war ich gerade fertig mit dem Jurastudium so mein allererster Job und ein damaliger Vorgesetz oder Chef, also zukünftiger Chef hat dann zu mir gesagt naja du kriegst jetzt einen Gehalt.

00:15:02: damals war es Das war vor fünfzehn Jahren als fertige Juristin und ich war damals so dankbar, dass ich überhaupt einen Job bekommen habe.

00:15:16: Obwohl es eigentlich kein... wie soll ich sagen?

00:15:19: Ich hatte jetzt keinen Problem den Job zu bekommen aber das war mein erstes Punkt.

00:15:22: Ich war sehr demütig als Frau also als junge Frau, dass sich mir gedacht hab ja das passt schon!

00:15:28: Und dann mein Vater ist ja Selbst Unternehmer und dem habe ich dann gesagt, was ich verdiene.

00:15:33: Und der hat zu mir gesagt, Isabel, das verdient bei mir einen Baggerarbeiter, der keine Ausbildung hat.

00:15:38: Ja!

00:15:38: Da ist man dann bewusst geworden wie wenig oder wie wenig Geld ich damals verdient hab als Juristin... Ich war fertiger, also ich hatte mein Diplom, ich hatte meinen Titel.

00:15:51: Ich hatte ein Studium und mein Vater hat dann gesagt naja, bei mir selbst meine Bagger-Arbeiter, Fahrer verdient mehr als du.

00:15:59: Ja, und das war für mich schon der erste Mal so BAM.

00:16:03: Und ich musste dann wirklich... ...mich jedes Jahr hinhandeln oder mit Gehaltserhöhungen abfretten, sag' ich jetzt mal, oder kämpfen, dass sich eine hundert Euro mehr bekommen während meine männlichen Kollegen automatisch mehr Geld bekommen haben.

00:16:19: Das habe ich aber erst fünfzehn Jahre.

00:16:20: Ich war in dem Unternehmen sehr lange.

00:16:22: Ich hab erst fünf Zehn Jahre danach erfahren als ich mich dann angefangen habe zu Emanzipien und auch mit dem ganzen Geldthema, was ich jetzt mache.

00:16:31: Ich meine das mache ich schon seit, dass ich mich damit beschäftige seit fast ja zehn Jahren.

00:16:35: jetzt schon.

00:16:36: natürlich wenn du anfängst als Frau dich mit deinem geilkeinen Geld auseinanderzusetzen weil du sagst ich verdiene Geld ich möchte mehr Geld haben dann siehst du das alles kritisch schon.

00:16:46: Das war dann im Endeffekt doch das Thema warum ich mit meinem Arbeitgeber dann Ja egal das lassen wir jetzt.

00:16:51: aber Was ich jetzt eigentlich sagen wollte ist als Abteilungsleiterin oder als Führungskraft Habe ich nicht nur selber damit gekämpft mehr Geld zu verdienen und auch dafür einzustehen, dass sich's wert bin.

00:17:02: Und das ich es wert bin mir bezahlt zu werden sondern Ich habe es auch mitbekommen in Gehaltsverhandlungen mit Frauen und natürlich in Vorstellungsgesprächen.

00:17:13: also Klassiker war.

00:17:15: eine Frau kommt zu mir stellt sich bei mir vor für eine ausgeschriebene Tätigkeit hat vielleicht zwei drei Voraussetzungen nicht erfüllt.

00:17:23: klarerweise weil der Arbeitgeber die Arbeitgebers Ein Heck für alle, die jetzt zuhören wenn du dich für den Job bewirbst.

00:17:30: natürlich sagt ein Arbeitgeber der jemanden haben will gibt zehn Voraussetzungen wo er ganz genau weiß.

00:17:36: Die werden nie alle das wird kein Mensch haben.

00:17:38: diese allen also du kannst nicht jung sein und gleich einmal zehn Jahre Berufserfahrung haben.

00:17:46: und was ich meine es geht sich nicht aus.

00:17:48: und trotzdem macht halt dieses wünsch dir war Szenario der Arbeitgebers Und sagt immer, okay ich wünsche mir mal alles.

00:17:55: Ich wünsch mir günstige Mitarbeiter die mit bester Ausbildung ist klar.

00:18:03: Nur Frauen kommen dann und sagen naja ich erfülle nicht alles also verlange ich das Mindeste was sie sich vorstellen können.

00:18:12: und wahrscheinlich fühlen Sie sich da schon, schenieren sie sich und schämen sich dafür dass sie das nennen.

00:18:17: und eine Stunde später sitzt ein Mann bei mir der Jünger mit seiner Ausbildung fertig geworden ist und verlangt das Doppelte, aber mit einer Selbstverständlichkeit den ich am liebsten rausdreschen wollte.

00:18:30: Also wenn mich wirklich mal gedacht habe was ist es für eine Frechheit dass der jetzt zu mir kommt und diesen Preis nennt?

00:18:37: Und das Schlimme ist aber das ist nicht einmal vorgekommen, das kommt regelmäßig vor!

00:18:42: Das bedeutet dass Frauen erstens einmal noch immer Jahr-Zw.

00:18:50: ein Problem damit haben, ihr Gehalt zu fordern laut zu fordern.

00:18:55: Und es gab wirklich Frauen die haben sich gleichzeitig nicht dass sie sich entschuldigt haben aber die das gerechtfertigt haben, dass sie das was sie haben wollen auch wirklich bekommen.

00:19:07: und das haben wir noch immer und das sehe ich immer wieder und auch ich als Abteilungsleiterin.

00:19:12: Ich habe weniger verdient.

00:19:13: teilweise als meine männlichen Kollegen bin ich auch erst am Schluss drauf gekommen.

00:19:19: Das ist einfach dieses Thema.

00:19:21: Wir Frauen, warum auch immer?

00:19:24: Aus der Schulzeit haben wir bekommen das mit.

00:19:28: Ich weiß es nicht, woran es liegt aber wahrscheinlich aus unserer Vergangenheit unsere Mütter, unserer Großmütter und unserer Urgroßmüttern.

00:19:37: Wir sollen den Mund halten!

00:19:38: Wir sollen brav sein, wir sollen nett sein, leise sein.

00:19:40: Wir soll ein schönes Gleit anhaben, Lackschuhe und das passt schon.

00:19:45: Und das ist das... Wofür wir zwei, du und ich losgehen auch mit Alice Salomon sagen.

00:19:51: Wir müssen damit aufhören!

00:19:53: Wir müssen anfangen wie Männer zu denken.

00:19:55: das klingt jetzt voll blöd und ohne dass sich jetzt sagt, wir müssen Mann-Frauen sein gar nicht.

00:20:01: aber wir müssen dieses... ...dieses sei bescheiden, sei... Das müssen wir ablegen.

00:20:09: Ich habe zum Beispiel einen... Ich hab vor kurzem ein Poesiealbum aus meiner Volksschulzeit wieder in den Händen gehabt Und da waren es Gedichte wie Sei immer, sei wie die Blume.

00:20:19: Keine Ahnung, wie eine Feilchen... Seid das Feilchern ruhig und bescheiden?

00:20:27: Und nicht wie die Rose laut und irgendwie keine Ahnung wie es geht.

00:20:31: aber das würde man auch in einem Buben niemals ins Poesiealbum reinschreiben oder?

00:20:37: Nein!

00:20:38: Das sind unsere Erziehungsstrukturen und was du gerade gesagt hast ist gelebtes Selbstbewusstsein.

00:20:46: manchmal wirkt, also von den Jungs.

00:20:48: Manchmal so dass man so denkt wo nehmt ihr das denn her?

00:20:51: und eben das andere diesen Auftrag den Mädchen und Frauen leider immer noch erfüllen?

00:21:00: Nicht umsonst reden wir darüber, dass du das bis heute hörst, dass Frauen dann vorsichtig sagen, dass sie das was Sie erwarten auch brauchen.

00:21:13: Das macht es unglaublich wütend.

00:21:16: Mich macht das sehr, sehr wütent.

00:21:18: nur ich bin einfach schon in dem Prozess.

00:21:21: ja, dass ich eigentlich ja schon ein Rente bin dadurch, dass sich selbstständig bin.

00:21:26: Ich bin gar nicht im Rente, das entscheidet immer noch ich.

00:21:29: aber ihr seid mittendrin.

00:21:31: und deswegen ist mir auch so wichtig zu sagen dieser Film über Alice Salomon und die Frauen, die da drin vorkommen der ist für junge Menschen.

00:21:42: Der ist nicht, es war einmal Alice Salomon sondern worum es mir geht, da ist eine Frau die hat das damals gedacht geschrieben gemacht und was wir heute von ihr wissen und was noch lesen ist heute relevant.

00:21:59: ich wünschte mir dass ich ihr sagen könnte lieber Alice Salomon alles erledigt diese Dinge die sie angesprochen haben sind etabliert.

00:22:09: Was mich bekümmert, dass es nicht so ist?

00:22:11: Du hast zwei kleine Töchter.

00:22:13: Ich habe eine kleine Enkelinn.

00:22:15: Ich hab sonst nur Jungs und hab eine kleine enkel Tochter Und denke ja aber wir müssen Bescheid sagen.

00:22:22: also Wir können nicht wütend sein und nichts tun Sondern du tust gerade unglaublich viel durch dein Moneyness.

00:22:31: Meine Tochter macht ja nicht das, was du tust aber eben Umgang mit jungen selbstständigen Frauen in die Finanzierungsmöglichkeiten sondern wie stellst du deinen Business auf und wie kümmerst Du Dich um Dein eigenes Geld dass Du immer den Blick drauf hast?

00:22:50: Und von daher ist mir dieser Film so wichtig weil er bettet uns ein bisschen ein um zu zeigen, das ist eine ganz alte Geschichte.

00:23:02: Da komme wieder zu dem was du gesagt hast.

00:23:04: wir sind erzogen worden danach und wir sind genau, ich glaube das Gedicht geht irgendwas mit Feicheln und Rose.

00:23:13: die Rose ist nämlich die die mehr will und dass feichen es bescheiden.

00:23:17: ein ganz kurzer Ausflug nur für uns hier.

00:23:21: Ich bin angesprochen worden von einem Mann, der sagte sie kann ich junge Menschen befähigen zu finanzieren also sich mit Finanzen auseinanderzusetzen.

00:23:31: Wir haben viel diskutiert.

00:23:33: er verstand mich nicht, ich verstand ihn nicht weil ich eben immer mit dem sozialarbeiter im Kopf gedacht habe bis ich sagte Moment mal bevor die Menschen und das gilt jetzt für alle aber vor allen Dingen auch für Frauen mit ihren Emotionen zur Geld nicht umgehen und nicht verstehen, woher das kommt.

00:23:53: Alles was wir jetzt besprochen haben können Sie keine Entscheidung treffen zu investieren sich mit all dem auseinanderzusetzen was sie auch frei werden lässt.

00:24:04: aber sie müssen erstmal mit ihren Emotionen umgehen.

00:24:06: Und ich finde immer diese Gedanken die wir so denken, die werden uns permanent eingeflüstert von alten Strukturen und wir müssen uns damit auseinandersetzen und sie reflektieren Und dann können wir frei sein.

00:24:20: Dann können wir sagen, okay so war es aber so möchte ich das nicht mehr.

00:24:24: und dann ist es so dass du deinen Kindern zum Beispiel ein ganz anderes Selbstverständnis mitgeben kannst.

00:24:30: Aber deine Aufgabe als junge Frau So wie für viele andere ist ja immer noch Dass du dich damit aber reflektierend auseinandersetzen musst und das finde ich ist so wichtig.

00:24:42: Wir leben mit diesen Emotionen, nicht nur das was im Kopf ist.

00:24:45: Das könnte mir vielleicht denken aber wir leben mit Charme und Unbescheidenheit usw.

00:24:54: Ja genau das sehe ich auch in meiner Arbeit immer wieder weil oft kommen Frauen zu mir weil sie primär investieren wollen.

00:25:02: also die verdienen gut Die haben Geld auf der Seite, auf der Bank liegen Vielleicht haben Sie sogar irgendwo ein Finanzprodukt bei der Bank Aber das läuft nicht so wie Sie sich vorstellen.

00:25:10: Und dann wollen sie das investieren lernen.

00:25:12: Und ich arbeite aber auch sehr viel mit Meinheit, weil ich sage okay wir müssen zuerst einmal Ordnung schaffen in den Finanzen im Kopf.

00:25:18: So wie du sagst.

00:25:19: also was geht rein?

00:25:20: Was geht

00:25:20: raus

00:25:21: damit wir mal Ordnung bringen?

00:25:22: das ist so wie wenn du ein Haus putzen möchtest musst du ja vorher auch aufräumen.

00:25:27: bevor der Dreck und den Staub aus den aus den Ecken wisst müssen wir ordnungen machen.

00:25:33: die fangen dann an schrittweise sich damit auseinanderzusetzen und natürlich auch mit ihren Emotionen über Geld.

00:25:39: Was bedeutet Geld für mich?

00:25:42: Was bedeutet das für mich reich zu sein, was bedeutet Geld zu haben,

00:25:46: Geld zu

00:25:47: halten und Geld zu vermehren.

00:25:48: Und da merken wir Frauen und ich denke also gibt es wirklich wenige auch Leute die sagen ich habe das alles geregelt, die dann trotzdem wieder zu mir kommen und sagen jeder ist ja noch so viel aufgebrochen.

00:26:01: wenn du anfängst dich mit deinem Geld auseinanderzusetzen und da musst du nicht einmal einen Cent investiert haben fangst du plötzlich an zu realisieren das Geld gar nicht böse ist und das Geld etwas Gutes ist, dass es eigentlich ja auch ein Mittel zum Zweck ist.

00:26:16: Und die fangen dann an selbstverständlich also ganz selbstverständig mit Geld besser umzugehen beziehungsweise fordern auch Geld für sich ein.

00:26:24: Das heißt sie kriegen Gehaltserhöhungen, die nehmen auf einmal Geldgeschenke an von wem auch immer bekommen neuen Job, also die wechseln Jobs machen sich selbstständig.

00:26:36: Also da geht auf einmal eine Tür auf oder ja ein Tor keine Türen Tor vorher nie für möglich gehalten haben.

00:26:46: und dann kommt das investieren.

00:26:48: Ja Und dass ist genau richtig.

00:26:50: Das ist das was ich meinte.

00:26:53: Du hast für mich einen ganz wichtigen Satz gesagt weil Ich mache das dann ja auch mit Schülern und Schülerinnen dass ich mich mit denen darüber unterhalte.

00:27:01: Geld selber ist nett!

00:27:04: Es hat überhaupt kein Eigenleben, sondern es wird von uns definiert.

00:27:11: und ob es uns freundlich begegnet.

00:27:13: also wir ihm freundliche begegnen sagen was mal lieber so rum und mit ihm normal umgehen Das ist das, was gelernt werden muss und was du gerade gesagt hast.

00:27:23: Das ist der wichtigste Teil denn erst dann kann ich ihn begegnen und kann zum Beispiel auch sagen Ich bin gerne reich!

00:27:30: Wieso fällt es Frauen so schwer zu sagen?

00:27:33: Ich bin gernereich Und das strebe ich auch an.

00:27:36: also ich merke dass bei meiner Tochter wie gesagt die sich so sehr damit auseinander gesetzt hat Dass ich immer daneben stehe und denke ist das meine Und das macht mich stolz einerseits.

00:27:49: Ich bewundert euch, ich beobachte junge Frauen die genau diesen Weg gehen weil ich einfach finde es ist so wichtig und ich gucke natürlich auch immer noch aus der Sicht der Sozialarbeiterin die sagt Veränderungsprozesse brauchen auf Gemeinschaft.

00:28:06: Also sowas machst du nicht ganz alleine vor dich hin.

00:28:08: Du hast ja gerade gesagt, die Frauen kommen noch mal zu dir es ist was aufgebrochen ihr redet nochmal drüber und dann wird investiert.

00:28:17: weil ich jetzt verstehe und zwar intrinsisch kann ich dann handeln nicht von außen sondern vom innen und das beobachte ich und diese Gemeinschaft Die wünsche ich mir zum Beispiel auch für den Film.

00:28:31: Also, ich bin mutig rangegangen und habe gesagt, ich mache ein Film... Das ist nicht mein erster muss man dazu sagen sondern mittlerweile mein dritter Film.

00:28:41: aber in dieser Dimension muss ich ganz ehrlich gestehen, habe ich gar nicht nachgedacht.

00:28:45: Ich hab einfach gemacht Und dann habe ich festgestellt oh das ist aber wirklich eine Person des öffentlichen Lebens.

00:28:53: Aber da war ich mitten drin.

00:28:56: Ich habe diesen Film nicht nur um Alice Salomon zu zeigen, sondern ich mache ihn weil ich zeigen möchte das Gemeinschaft möglich ist.

00:29:11: Also dass eine Gemeinsschaft diese Idee die sie transportiert hat trägt und sagt Sie gehört bis ins heute.

00:29:19: Und deswegen habe ich ja auch zwei junge Frauen Die durch den film begleiten Gebeten, das sind meine ehemaligen Studierenden als Studentinnen die in Bremen als Sozialarbeiterin arbeiten.

00:29:34: Und ich habe sie gebeten dass Sie den Film begleiten um uns auch zu übersetzen wie wichtig diese Themen bis heute sind?

00:29:42: Sie sind selber betroffen!

00:29:44: Sie müssen auch um gehälter Fragen und Kämpfen machen und ich wünsche mir einfach so eine Gemeinschaft die diesen Film durch die Welt trägt.

00:29:55: er ist ja Ich hatte dir das ja erzählt, er ist ja dann kostenfrei zu bekommen.

00:30:01: Ich möchte dass jeder und jede diesen Film zeigen kann die das möchten.

00:30:07: Und was ich merke mittlerweile weil wir alle so auf dem Weg sind Jeder und jede von uns sind ganz speziell begeistert aus ihrer eigenen Sicht Von dem was Alice uns mitgegeben hat.

00:30:21: Nee Alice Salomon!

00:30:23: Ich tut sie nicht Alice Salomon uns mitgegeben hat und mitgibt bis heute.

00:30:29: Und dass es sich lohnt, gemeinsam zu denken.

00:30:31: Wir wären sonst auch nicht ins Gespräch gekommen.

00:30:34: Also der Film hat uns zusammen gebracht eigentlich.

00:30:38: Aber erzähle mal was mich interessiert ist.

00:30:40: Alice Salomons war ja Jüdin also in Deutschland, hat in Deutschland glaube ich gelebt?

00:30:46: Ja in Berlin.

00:30:47: In Berlin warum glaubst du oder wenn du sie jetzt fragen könntest?

00:30:53: Ich stelle mal vor, Sie würde jetzt hier sitzen.

00:30:55: Warum denkst du?

00:30:57: Was hat sie dazu bewogen so außerordentlich für sich und für andere Frauen loszugehen?

00:31:06: Ich glaube das muss man tatsächlich – das habe ich auch erst jetzt verstanden im Kontext der Zeit sehen – Alice Salomon ist bürgerlich aufgewachsen.

00:31:16: Sie war nicht aus einer reichen Familie, also eine wohlhabenden Familie Und sie hat in Berlin gelebt, also der Brennpunkt für vieles an Elend auch was zu sehen war.

00:31:30: Sie ist wie viele andere Frauen auch ehrenamtlich tätig gewesen und hat geholfen weil sie aus einem... aus einem Bereich kam, wo sie keine Sorgen haben musste wie sie lebt und ob die Gesundheitsversorgung hat.

00:31:53: Sie hat sich also engagiert und hat dann festgestellt bei diesen Hilfen, also bei dem Unterstützen das nicht gezielt genug ist Also, dass sie im Grunde genommen gesehen hat das man das Ganze organisieren muss.

00:32:12: Das haben viele Frauen damals gemacht.

00:32:15: aus der bürgerlichen Mitte sag ich jetzt mal Übrigens ganz kleine Einschub.

00:32:20: wir haben ja tatsächlich Ausversehen in Anführungsstichen hier eine Frau in Lübeck gefunden Die noch ein bisschen älter war als Alice Salomon Und die das hier wirklich professionell gemacht hat, aber im Ehrenamt total verrückt.

00:32:42: Das war damals üblich, dass das alles professionalisiert wurde, dass sich Frauen zusammengeschlossen haben.

00:32:49: Das hat sich dann um diese Zeit entwickelt und Alice Salomon war dann Pionierin und hat gesagt, das müssen wir mehr und klarer und professioneller machen und vor allen Dingen die Arbeit muss bezahlt werden.

00:33:04: Das war nämlich der Unterschied.

00:33:06: Die Frauen gingen überall hin, das tat man so, einem selber ging es gut, also hat man geholfen und Alice Salomon hat gesagt Nein, nein Leute!

00:33:16: Das ist ein Beruf.

00:33:18: Das ist etwas wo ganz klar geguckt werden muss wie vorgegangen wird aber er muss auch bezahlt werden.

00:33:26: Das können wir nicht einfach so tun.

00:33:33: Heute hier sitzen würde, was ich mir oft vorstelle tatsächlich.

00:33:37: Wenn ich zwischendurch mal so ein bisschen zweifel an meiner Idee, dann sitzt sie neben mir und sagt mach ma!

00:33:45: Ich glaube wenn Sie heute hier sitzen würden, dann würde sie sagen bleibt Miteinander am Ball und entwickelt die Dinge weiter.

00:33:58: Ich bin jetzt gerade so ein bisschen stoppen geraten, ich weiß nicht ob ihr die Politik hier in Deutschland verfolgt.

00:34:06: Am Rande nur... Ich denke es ist was sich somit bekommen ist.

00:34:10: halt Österreich und Deutschlands sind sicherlich sehr ähnlich in vielen Dingen.

00:34:15: Und wir haben hier grade eine furchtbare Entwicklung in Richtung soziale Kürzung Und das betrifft die Zielgruppen, die Alisa Salomon begleitet hat.

00:34:27: Ich glaube sie würde teilweise in Kopf schüllen wenn Sie sehen würden wie mit sozialen Randgruppen umgegangen wird für die sich engagiert hat.

00:34:38: also von daher würde ich mich gerne mit ihr unterhalten.

00:34:41: übrigens ein kurzer Ausflug.

00:34:43: Ich habe hier ihre Lebenserinnerung gelesen, die sie in Amerika geschrieben hat und sie ist so eine moderne Frau gewesen.

00:34:56: Also wenn du das liest, dann denkst du die könnte auch neben dir sitzen.

00:34:59: nicht in der Kleidung die sie anhat aber in der Art der Sprache... Das hat mich sehr beeindruckt.

00:35:07: und ja um nochmal zu dem zu kommen... Du sagtest ja sie ist Jüdin gewesen.

00:35:15: gerade viele Jüdinnen haben sich engagiert in der Wohltätigkeit.

00:35:21: also Wenn du die Liste der Lehrerin liest, die bei ihr unterrichtet haben an ja Hochschule.

00:35:30: Dann sind das sehr viele jüdische Frauen gewesen.

00:35:33: und wenn du ihre Schülerin diese Liste liest ebenfalls.

00:35:38: Und deswegen war es auch so dass Alice Salomon als man ihr gesagt hatte sie sollte Deutschland verlassen innerhalb von drei Wochen hat sie alles vernichtet.

00:35:48: Sie hat alles vernichtet, was irgendwie auf ihre Lehrerinnen und ihre Schülerinnen hinweisen konnte.

00:35:56: Das war in den letzten Jahren.

00:35:59: Und ist mit ganz wenig Gepäck, weil sie ja nichts mitnehmen konnte dann nach Amerika gegangen.

00:36:10: Deswegen hat man hier auch dann nichts gefunden.

00:36:13: Und das ist die Besonderheit, auf die ich gerne hinweisen möchte.

00:36:17: Aufgrund der Hartnäckigkeit von Adriane Fäustel als Historikerin ist eigentlich alles wiedergefunden worden oder vieles wiedergefundet worden, sodass wir diesen Film überhaupt machen können.

00:36:29: Wir wüssten sonst kaum etwas über

00:36:37: sie.".

00:36:41: Also Frauen kämpfen ja eigentlich schon seit Ewigkeiten, also das gab auch die Hexenverbrennungen im Mittelalter in der Kirche und so.

00:36:49: Also wir Frauen kämpfen ja eigentlich immer wieder dafür dass wir finanziell unabhängig sind.

00:36:54: Auch kommen wie immer wieder an diese Grenze oder diesen Punkt wo wir eigentlich oft es nicht sind, oder?

00:37:02: Also zum Beispiel, dass ich jetzt darüber rede hier auf diesem Podcast, auf Instagram hat ihr auch was damit zu tun, dass es noch immer viele Frauen gibt Eigentlich sagen, naja ich hab ihnen meinen Mann.

00:37:13: Also ich bin ja eh... mir geht's ja eh gut oder es ist ja eh alles okay und du brauchst nicht das Geld.

00:37:19: oder wozu muss ich mich investieren?

00:37:20: Weil macht immer ein Mann!

00:37:23: Wo stehen wir heute jetzt du als auch als Sozialarbeiterin?

00:37:26: Wo stehen wie heute beim Thema finanzielle Unabhängigkeit für Frauen wirklich?

00:37:33: Wenn ich ehrlich sein kann alleine dass es diesen Satz gibt Ich habe ja eben einen Mann finde ich kritisch.

00:37:42: Ich höre ihn und denke als Sozialarbeiterin bitte, da muss ich jetzt leider auch so doof sein.

00:37:51: Und diese Gewissheit wegnehmen!

00:37:55: Ich bin Sozialarbeiterin.

00:37:56: Ich arbeite seit vierzig Jahren und ich habe Frauen beraten die genau diesen Weg gegangen sind um gesagt haben, ich hab ja meinen Mann das ist schön wenn man ihn hat.

00:38:09: Ich finde es nicht gut, weil ich denke gemeinsam sind wir stärker.

00:38:12: Das ist das eine rein finanziell.

00:38:15: aber ich wünsche jeder Frau und jeden jungen Frauen, jedem Mädchen eine tolle Ausbildung die nur ihr gehört!

00:38:21: Und das hat jetzt auch mit Finanzen zu tun.

00:38:25: Aber ich bin halt als Sozialarbeiterin in diese Situation gekommen und das ist egal in welcher Lebenslage bitte.

00:38:32: also Lebenslage meine ich milieus?

00:38:35: Nicht Lebenslage ob ich Geld habe oder nicht dass Frauen von mir sitzen und dachten, ich werde ewig.

00:38:41: Ich dachte, ich wäre immer

00:38:42: verheiratet.".

00:38:45: Und dann saßen sie da und sagten, ich habe meinen Beruf aufgegeben.

00:38:48: Ich habe für die Kinder gesorgt.

00:38:50: Ich hab Teilzeit gearbeitet.

00:38:52: Also diese typische Teilzeitfalle, die jetzt viele Frauen im Alter betrifft usw.

00:38:59: Warum?

00:39:00: Warum verlässt man sich auf einen Menschen ... Auf dieser Art, warum geht man nicht Mit ihm diesen Weg, sondern durch ihn diesem Weg.

00:39:12: Ganz ehrlich habe Söhne und Töchter hier.

00:39:16: Ich würde mir auch von den Männern wünschen, dass sie das selbstverständlich nehmen.

00:39:20: Dass der eine Teil von einer Frau übernommen wird finanziell jetzt.

00:39:24: Der andere Teil vom Mann.

00:39:26: Sodass beide auch diese lastlos sind allein zuständig zu sein.

00:39:31: Was ist das für ein Denken?

00:39:33: Und unser Leben ist nie sicher!

00:39:36: Also es ist nicht so, ich habe mir das mal vorgenommen.

00:39:39: Dann machen wir das so und dann bleibt das so.

00:39:41: Und damit meine ich auch nicht um es ein bisschen moderat zu sagen dass es immer um Scheidung geht sondern es geht auch um Arbeitsplatzverlust.

00:39:51: Es geht darum dass man krank werden kann.

00:39:54: Das sind alles Lebensthemen.

00:39:56: die sind so normal Aber sie sind leider für mich so normal, weil ich in diesem Bereich arbeite.

00:40:03: Wenn ich nach draußen gehe weiß sich das viele Leute Angst vor dieser möglichen Normalität haben.

00:40:10: aber wenn ich damit bewusst umgehe dann kann ich einfach ganz selbstbewusst sagen Das ist mein Teil, das ist dein Teil und zusammen sind wir unser.

00:40:20: Und so wünschte ich es mir!

00:40:23: Ich habe hier junge Menschen wie dich überall sitzen, weil sie meine Schwiegertöchter und Schwiegersöhne usw.

00:40:31: sind und wundert mich dass dieses Thema immer noch nicht wirklich so besprochen wird.

00:40:38: ich bin erstaunt

00:40:41: naja es ist einfach denke ich was du isst irgendwie einfach wenn man.

00:40:46: es ist ein.

00:40:46: also viele haben das denke ich oder das ist halt die Falle Das waren halt dann die Kinder bekommen, sich vielleicht sogar denken.

00:40:54: Vielleicht haben sie auch mit ihrem Job ein Problem gehabt oder haben nicht gerne gearbeitet und haben einfach irgendetwas gemacht.

00:41:00: Dann waren die Kinder quasi diese ... also quasi die Rettung.

00:41:05: Also bleiben Sie zu Hause und dann irgendwie kommt der Mann und sagt naja bleib halt zuhause und ich kümmere mich schon um dich und gehe halt ein bisschen arbeiten damit du halt auch zährend eine zehn Stunden in der Woche, zwanzig Stunden arbeitest.

00:41:19: Und das ist dann die Falle.

00:41:20: und es gibt viele Frauen, also ich höre das immer wieder jetzt nicht von meinen Kundinnen aber einfach von der Gesellschaft.

00:41:28: Dass es dann Frauen gibt wo die Kinder schon längst alt sind oder älter sind, also zehn, zwölf, fünfzehn Jahre alt?

00:41:34: Und die Frauen dann trotzdem nicht zurückgehen in die Vollständigkeit weil sie sagen Neuer hat bis jetzt funktioniert, funktioniert er weiter auch.

00:41:42: Aber wie gesagt... Und du sagst so richtig, es kann eine Krankheit passieren.

00:41:47: Es kann einen Jobverlust gerade in der heutigen Zeit.

00:41:49: Also die Unternehmen haben eine Arbeitslosenquote so hoch wie schon lange nicht mehr in Österreich und Deutschland.

00:41:58: Die Konkurse werden immer größer von den Firmen.

00:42:01: Das ist jetzt eine Gefahr, sage ich einmal, die ja gar nicht mehr weit weg ist oder die schon da ist.

00:42:07: Das heißt das kann jeden treffen?

00:42:08: Ja!

00:42:09: Und das ist, dass ich arbeite eben in unterschiedlichen Milieus.

00:42:13: Ich betone jetzt diesen Begriff obwohl ich ihn eigentlich gar nicht mag aber mir wird immer unterstellt naja du arbeitest ja sowieso mit Leuten die nur Schwierigkeiten haben, das stimmt nicht sondern ich bin in der Beratung in allen Milieussunterrichts so und wir haben aber ein vermeintliches Sicherheitsbewusstsein.

00:42:38: wie heißt das noch?

00:42:40: Status ist, sage ich jetzt einfach mal finanziell abgesichert.

00:42:44: Dass dir das nicht passieren kann und das stimmt nicht.

00:42:47: Das ist nicht wahr.

00:42:48: du hast es ja gerade sehr richtig gesagt mir geht es nie darum Angst zu machen gar nicht sondern Wie kann man dem begegnen und zwar auch mit der power der Frauen.

00:43:01: Ich meine, wie viel Power!

00:43:03: Wie viele Bildung haben Frauen?

00:43:06: Und das was du gerade geschildert hast führt dann dazu dass eure Bildung ich sage jetzt bewusst eure Frauenbildung plötzlich weggeschenkt wird und nicht wahrgenommen wird auch nicht als Möglichkeit der Sicherheit für die Familie.

00:43:22: Ich muss dazusagen...ich bin auch so vehement in diesem drauf schauen, weil ich dadurch das Ich gut ausgebildet war.

00:43:32: Und dann trotzdem einigermaßen vernünftig, obwohl ich das heute auch anders machen würde verdient habe, konnte ich gehen!

00:43:41: Ich bin weggegangen, weil das bei uns zu Hause nicht mehr ging.

00:43:44: Ich hab meine Kinder genommen und bin weg gegangen.

00:43:47: Und habt uns eine eigene Familie aufgebaut ja?

00:43:51: Das konnte ich aber nur weil ich frei war finanziell und weil ich wusste, kann das alles wirklich auch integrieren.

00:43:58: Also mich auseinandergesetzt habe damit.

00:44:02: Es ist eben auch eine Freiheitsmöglichkeit zu entscheiden.

00:44:13: Das springt jetzt hier den Rahmen, das möchte ich nicht aber wir wissen was es bedeutet wenn man in Abhängigkeiten bleibt unfreiwillig, weil man den Rahmen nicht hat zu gehen Und es tut, und da kommt die Sozialarbeiter dann durch.

00:44:28: Das tut dir nicht gut als Person, als eigenständige Person aber auch deinen Kindern nicht gut.

00:44:35: Von daher siehst du dass ich da sehr... Dass das so viele Ebenen berührt.

00:44:40: Deswegen hat mich das auch so berührt, dass die Frauen das damals schon gedacht haben.

00:44:45: Ich dachte, das müssen wir zeigen!

00:44:48: Wir gehören in eine Gemeinschaft des Denkens Und dieser Film zeigt, das war schon mal.

00:44:53: Das ist gewesen und es wird immer so weitergehen bis wir selbstbewusst über Geld nachdenken und über unsere eigene Verantwortung dafür.

00:45:05: Die kann uns keiner wegnehmen und deswegen finde ich das auch super dass du die Frauen beredst.

00:45:13: Ja wobei ich glaube da muss man jetzt schon reingehen weil das Thema finanziell abhängig vom mann sehen warum auch immer und ich weiß es ist ja selber wie das ist du hast zwei kleine kinder und natürlich ist es angenehmer wenn da ein Mann ist.

00:45:32: Natürlich ist es Angenehme, wenn du diese auch diese finanzielle Last nicht selber tragen musst.

00:45:39: also

00:45:39: ich teile das ja auch mit meinem Mann.

00:45:41: Und natürlich, wenn es dann Themen gibt in der Beziehung oder halt in der Partnerschaft – was auch immer.

00:45:47: Ich meine das kann ja eben….

00:45:48: ich mein gerade wenn man lange zusammen ist ….

00:45:50: Man kann sich miteinander verändern, kann sich unterschiedlich verändern — es ist egal!

00:45:55: Aber diese Wahl nicht zu haben und zu sagen und ganz offen wirst du wahrscheinlich bestätigen, auch wenn du finanziell unabhängig bist.

00:46:03: Sich zu trennen ist ohne Kinder schon schwer aber mit Kindern ist es natürlich umso schwerer.

00:46:09: Und jetzt, wenn du finanziell noch dazu nicht unabhängig bist und zu jemandem anderen brauchst.

00:46:17: Wie furchtbar ist das dann?

00:46:19: Wenn du in deiner Beziehung lebst wo dir der Mann nur auf den Nerven geht, wo ihr nur streitet, wo alle leiden.

00:46:26: Der Mann leidet ja auch tatsächlich.

00:46:28: Also geht immer davon aus auf seine Art und Weise Und natürlich die Kinder auch, weil sie kriegen das ja mit.

00:46:33: Ich weiß auch als Kind... ich meine, ich habe das ja auch nicht bekommen wenn meine Eltern gestritten haben oder mein Großvater ist in Konkurs gegangen und da weiß ich ganz genau was da alles abgegangen ist und wie meine Großeltern gestriten haben und wie Kinder geweint haben und also was da abgegangen ist für Dramen Das ist ja nicht lustig!

00:46:50: Also das ist ja... Die Frauen unterschätzen ja total Nicht nur für sich selber sondern auch welchen Impact sie für ihre Kinder haben Und was die Kinder, wie sie die Kinder prägen auch in ihren Beziehungen zu leben oder mit Geld zu leben.

00:47:08: Das heißt eine Frau, die sich eigentlich um ihr eigenes Geld kümmert macht das jetzt nicht nur aus egoistischen Gründen oder also also egoistisch sondern für nicht nur für sich, sondern sie macht es ja bitte für die ganze Familie.

00:47:20: Richtig und Sie macht es in der Fürsorge bitte!

00:47:25: In der Für-und in der Vorsorge eigenständig handeln zu können in jeder Lebenslage, um das mal breit aufzustellen.

00:47:33: Wir hatten ja die Lebenslagen gesagt, Gesundheit Arbeitsplatzverlust und so weiter.

00:47:40: Und sie ist dadurch auch eine Entscheidungsträgerin.

00:47:43: also Sie kann in dem Momenten wenn wir die alle sehen aber vor allen Dingen auch wenn eine Ehe kaputt geht, entscheiden und nicht aus der Angst daraus die so gerade geschildert hast.

00:47:55: wie wird das sein verbleiben.

00:47:58: Und einmal als selbst Betroffene aber vor allen Dingen die diese ganzen Prozesse ewig lange begleitet hat.

00:48:07: ich habe also für Familien in Familien gearbeitet und habe umgangs- und sorggerecht Sachen geklärt.

00:48:14: Also dann wirst du als Sozialarbeiterin ja mit eingesetzt.

00:48:20: Ich sage heute, ich habe gerade gestern mit meinen Eltern darüber gesprochen weil mein Papa so weinte.

00:48:26: Der weint häufig, weil er sich erinnerte wie es meinem Sohn ging.

00:48:31: Mein Sohn war elf Jahre alt als ich entschieden habe.

00:48:33: Ich gehe meine Tochter war zwei.

00:48:38: Dass wir als Familie so nicht heute existieren würden wenn ich diese Entscheidung nicht getroffen hätte.

00:48:47: Und das meine ich gar nicht böse beim Ex-Mann gegenüber, sondern uns als Familie, als System.

00:48:52: Wer ist so schlecht gegangen?

00:48:54: Weil wir uns so wenig verstanden haben dass meine Kinder und seine Kinder die ja unsere Kinder sind gelitten hätten ohne Ende.

00:49:06: aber diese Entscheidung war eine Entscheidung für uns alle.

00:49:09: meinem Ex-Man geht es auch besser meinen Kindern ging es gut unseren Kindern gingen es gut über die Zeit Aber ich hätte die Entscheidung nicht treffen können, wenn ich nicht gearbeitet hätte.

00:49:21: Mein Mann ist Handwerker gewesen, mein erster Mann der hätte uns überhaupt nicht versorgen können.

00:49:27: Weißt du?

00:49:28: Wir trennen uns und ergibt uns Unterhalt.

00:49:30: das wäre überhaupt nicht gegangen!

00:49:32: Und ich bin heute so dankbar gerade weil ich gestern darüber geredet habe dass sich diese Entscheidung getroffen hat die sehr schwer war.

00:49:40: Ich hab mich auch sehr schwer getan aber ich wusste meine Kinder werden nicht gesund groß, wenn wir so zusammenbleiben.

00:49:51: Und das meinte ich mit Verantwortung.

00:49:53: Ich möchte als Mensch, als Frau Mann Mensch Entscheidung treffen können vor allem welche Verantwortung übernommen hat für Kinder?

00:50:02: Du sagtest ja zu Recht ist es so schwer sich überhaupt zu trennen.

00:50:06: aber wenn Kinder dabei sind dann muss der Rahmen da sein in dem sie leben können damit man dann miteinander auch weitergehen kann also damit man als Ex-Partner weitergehen kann.

00:50:18: Und das ist alles so filigran, aber da sind ganz viel die Finanzen bestimmend.

00:50:28: und ganz ehrlich, Isabel... Die Verantwortung für so etwas zu nehmen, für eine Entscheidung macht durchaus schlaflose Nächte wenn du in einem Beruf unterwegs bist der Vollzeit ist.

00:50:42: Ich habe Vollzeit gearbeitet mit einer Nanny der aber gar nicht so viel Entlohnung bringt, wie er verdient hat.

00:50:51: Das ist mein Thema gewesen.

00:50:52: also von daher ist mein Aufruf bitte geht auch in die Verhandlung dass ihr adäquat bezahlt werdet.

00:51:02: das sage ich heute mit einem tiefen selbstbewusstsein aber damals hatte ich das nicht.

00:51:08: und was sich auch noch sagen möchte dann komme auf wieder zu dem film über ließe salomon.

00:51:12: diese solidarität unter frauen Mir hat geholfen, den Weg zu gehen weil ich einfach unglaublich viele solidarische Frauen erlebt habe mit denen ich dann tatsächlich darüber ins Gespräch gekommen bin.

00:51:29: Wie sind wir finanziell aufgestellt?

00:51:31: Wieso sind wir eigentlich so finanzieell aufgestellt?

00:51:34: und so weiter Und das empfinde ich.

00:51:37: wenn man erstmal drüber redet empfinde ich wirklich diese Solidarität, dass man sich offen austauscht auch über und das kann nur helfen.

00:51:45: Kann nur Mut machen und kann nur so weiterhelfen wie du das jetzt auch gerade tust in dem was du machst genau

00:51:54: Genau.

00:51:55: Und wenn jetzt jemand sagt okay möchte dich gerne unterstützt noch mit dem film oder wenn er sogar mitarbeiten möchte vielleicht sogar eine Hörerin oder ein Hörer, sogar Möglichkeiten dich zu unterstützen in deiner Arbeit.

00:52:08: In dem Film über Liz Salomon Wie kann er mit dir Kontakt auftreten bzw wie kann man dich unterstützen in der Arbeit?

00:52:17: Also im Grunde genommen kann man mich anschreiben.

00:52:21: also man kann mich gerne anrufen.

00:52:24: einfach so Kann ich mich anschreiten über meine E-Mail Adresse die du ja hast.

00:52:29: Ja die werden wenigstens verlinken

00:52:32: Und ich bin dankbar, tatsächlich und das meine ich auch ganz ernst über jede Unterstützung finanziell natürlich für den Film deswegen umsetzen können.

00:52:43: Dazu muss sich sagen Ich möchte... Das ist ja das was mir aufwichtig ist dass die jungen Menschen, die diesen Filmen machen der Filmemacher wie Produktionsleitung Dass sie richtig bezahlt werden Die ganze Film Crew Um die geht es mir!

00:53:00: Ich mache das aus Überzeugung.

00:53:05: Und, und da ist es wirklich bewusst ich weiß Alice Salomon wird mit mir schimpfen Das ist mir bekannt.

00:53:11: Sie würde nämlich sagen du musst das auch.

00:53:13: aber ich bin die die Idee gibt alles ist gut Aber Wir brauchen wirklich finanzielle Unterstützung, damit wir das machen können.

00:53:22: Das geht einmal über Crowdfunding, über die Startnext-Seite oder direkt.

00:53:27: Also man kann auch sagen, wir haben Spender gehabt und Spenderinnen gesagt haben Nein!

00:53:32: Wir wollen es auf euer Konto überweisen.

00:53:34: Wir wollen nicht über die Plattform gehen.

00:53:36: Es geht über unsere Webseite, ne?

00:53:38: Wir haben eine Webseiten wo der Film beschrieben wird und wo auch unsere Kontonummer steht.

00:53:43: Und wenn jemand unterstützen will und sagen will Wisst ihr, wir wollen den Film gerne zeigen hier in Wien oder bei uns an der Schule.

00:53:52: Oder wie auch immer und wir brauchen ein bisschen Unterstützung bitte mir Bescheid sagen.

00:53:56: ich weiß wie er gezeigt werden kann.

00:53:59: Er soll möglichst den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern Wie auch den allgemein Interessierten gezeigt werden Und Ich bin für jeden Austausch standbar.

00:54:09: also Wer Lust hat, einfach Bescheid sagen.

00:54:12: Okay wir werden alle Kontaktdaten Home-Beaches in die Shounos auf jeden Fall reingeben damit jeder da gleich sich bei dir mit ihr connecten kann und dann unterstützen kann dieses Projekt weil nur gemeinsam wird's groß.

00:54:24: es ist einfach so.

00:54:26: Ja genau also vielen Dank auf jeden fall für Heike ja für diesen Podcast oder für dieses Interview auch dafür dass du dich einsetzt das auch die Geschichte oder dass wir unsere Geschichte aufarbeiten.

00:54:39: Ja, weil ich denke um unsere jetzige Gegenwart zu verstehen müssen wir die Geschichte ja kennen und da würde ich wahrscheinlich auch anderen noch also jeden oder empfehlen.

00:54:52: Da kann man doch ganzen Staaten oder Völkern sagen bitte setzt euch mit eure Geschichte mal auseinander und nehmt es einfach so wie sie ist.

00:54:58: aber gut das ist ein anderes Thema.

00:55:04: Es ist wichtig zu verstehen warum Ticken wir Frauen noch immer so wie wir heute ticken, obwohl finanzielle Unabhängigkeit.

00:55:13: Also wenn wir jetzt mal in einem... Wir leben in einer Welt, in der Frauenbildung gratis zur Verfügung gestellt wird zum Teil oder wo es selbstverständlich ist das Frauen studieren?

00:55:23: Es vielleicht sogar selbstverständlicher ist dass Frauen auch Unternehmen führen oder leiten oder selbstständig sind sowie wir

00:55:31: zwei.

00:55:32: Und natürlich, wir haben auch und ich bin auch froh.

00:55:34: Ich bin eine Verfechterin der Quotenfrau.

00:55:36: also ich bin froh dass Frauen per Gesetz in Aussichtsräten sein müssen Auch wenn die Quoten Frauen sind.

00:55:44: aber ohne eine Quoten Frau geht es einfach aktuell nicht und da muss man halt die Firmen dazu.

00:55:48: Aber das sind alles eigene Folgen.

00:55:50: eigentlich wieder Da könnten wir ja drüber stundenlang reden.

00:55:54: Ja ist wichtig dass wir mal auch verstehen warum wir so denken über Denken und damit wir's ändern können.

00:56:00: Und in dem Sinne vielen Dank auf jeden Fall, dass du heute hier warst.

00:56:04: und auch ja also wenn man dich unterstützen kann haben wir schon gesagt den Shownutz.

00:56:08: Wenn du jetzt aber selber sagst okay du möchtest dich finanziell unabhängiger machen oder möchtes dich finanziell besser aufstellen dann bucht dir ein Erstgespräch mit mir.

00:56:16: es ist gratis.

00:56:17: lass uns einmal darüber reden wie auch du dein Geld investieren kannst beziehungsweise wie du dich drum kümmern kannst und ich freue mich schon auf die nächste Podcastfolge.

00:56:28: Alles Liebe, danke fürs Zuhören.

00:56:30: Tschüss Papa!

00:56:37: Vielen Dank dass du heute wieder dabei warst.

00:56:39: ich hoffe du konntest dir wirklich was mitnehmen für deinen Weg in deine finanzielle Unabhängigkeit weitere Infos zu mir und meiner Arbeit und weitere Inputs zum Thema Finanzen und Investments findest Du auf meiner Website www.manines.at.

00:56:57: Wenn Du jetzt merkst ja das sind tolle Impulsion-Tipps Aber ich komme trotzdem nicht weiter und brauche jemand, der mich an die Hand nimmt.

00:57:06: Dann bin ich sehr gern für dich da!

00:57:09: Lass uns einfach in einem unverbindlichen und kostenfreien Erstgespräch den Mann Nicole schauen wo du aktuell stehst und was die nächsten Schritte sind um sich dahin zu bringen wo du hin möchtest Um dieses Gespräch zu buchen.

00:57:24: Geh einfach auf den Link in den Schonus, dann öffnet sich mein Kalender und du suchst dir einfach einen passenden Termin für dich aus.

00:57:32: Und buchst dich ganz einfach an – geht ganz leicht!

00:57:35: Ich freue mich wenn du auch in der nächsten Folge wieder mit dabei bist.

00:57:38: Mach's gut und bis bald alles Liebe Deine Isabelle.

Über diesen Podcast

Willst du endlich an der Börse investieren, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?

Hast du Angst, etwas falsch zu machen und am Ende Geld zu verlieren?

Fühlst du dich oft überfordert von all den Begriffen, Strategien und Meinungen rund ums Thema Finanzen und Börse?

Wünschst du dir, dass dein Geld endlich für dich arbeitet und du dich sicher fühlst, weil du genau weißt, was du tust?

Träumst du davon, finanziell unabhängig zu sein, deine Familie abzusichern und dir gleichzeitig das zu gönnen, was dir Freude macht?

Dann bist du hier genau richtig.
In diesem Podcast geht es um Frauen, die Verantwortung übernehmen – für ihr Geld, ihre Träume und ihre Zukunft. Du erfährst, wie du Schritt für Schritt den Weg an die Börse findest, dein Mindset stärkst und lernst, selbstbewusst und klug mit deinen Finanzen umzugehen. Es geht nicht um trockene Zahlen, sondern um echte finanzielle Unabhängigkeit – als Frau, für dich, deine Familie und dein Leben.

Mach den ersten Schritt und hör gleich in die erste Folge rein und starte deinen Weg in ein freies, sicheres und selbstbestimmtes Leben.

von und mit Mag. Isabel Poier-Kisling

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